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Kinderärztin verzaubert mit kunstvoller Fantasiewelt: Tiere und Menschen fantasievoll „verarztet“

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Künstlerin
Dr. Adrienne Kalisch
Telefon:01 76/45 76 14 13
Website:www.adrienne-kalisch.de
Foto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, KleinmachnowFoto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, KleinmachnowFoto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, KleinmachnowFoto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, KleinmachnowFoto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, KleinmachnowFoto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, KleinmachnowFoto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, KleinmachnowFoto von Dr. Adrienne Kalisch, Künstlerin, Kleinmachnow

Malen im Express-Tempo

Stand: November 2023

Malen im Akkord, das ist ein „Markenzeichen“ einer pensionierten Kinderärztin. Auf diese Weise bringt sie sehr gerne Menschen und Tiere zusammen.

So finden sich in den Doppelporträts von Dr. Adrienne Kalisch Gorillas, Schimpansen, Orang-Utans, Papageien und andere Tiere „Aug in Aug“ mit Personen aus Kleinmachnow sowie dem Freundes- und Bekanntenkreis der Künstlerin. Hierfür hat die 76-jährige frühere Ärztin sogar für sich selbst „Modell gesessen“.
Als Technik setzt Dr. Adrienne Kalisch in der Regel auf die Aquarellmalerei und Eitempera, wobei Eigelb als Grundstoff dient. „Ölfarben scheiden aus, weil ich eine Allergie gegen die Lösungsmittel habe. Für Acryl fehlt mir die Geduld, da man hier lange aufs Trocknen warten muss. Bei Aquarell geht das genau so schnell, wie ich mir das wünsche“, erklärt sie.

Für Kunst zu schüchtern
Die gebürtige Berlinerin wohnt seit 1998 in Kleinmachnow. Sie ist mit Professor Uwe Höft verheiratet, der an der „Technischen Hochschule Brandenburg“ im Fachbereich Wirtschaft „Technologie- und Innovationsmanagement“ sowie „Marketing“ unterrichtet. Mit dem Renteneintritt verwirklichte die langjährige Kinderärztin im Berliner Stadtteil Wedding endlich ihren Kindheitstraum. „Kunst und Malerei faszinierten mich von klein auf. Ich konnte nach dem Abitur einen Studienplatz an der ‚Staatlichen Akademie für Werkkunst und Mode‘ ergattern“, freut sie sich immer noch. Diese ist heute Bestandteil der Berliner „Universität der Künste“, kurz „UdK“. „Dort erlebte ich, dass meine Kommilitonen viel mehr Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen als ich hatten. Mir wurde klar, dass ich, um erfolgreich zu werden, ebenfalls meine Ellbogen einsetzen müsste. Dazu war ich zu schüchtern. Deshalb gab ich mein Kunststudium auf und wurde wie meine Mutter Kinderärztin. Die Kleinen sind so süß, das beeindruckte mich“, blickt sie zurück.

Leben für „tote“ Gegenstände
Mittlerweile konnte sie in der Wahlheimat Kleinmachnow ihren Jugendtraum verwirklichen. Das „Handwerkszeug“ eignete sie sich in diversen Volkshochschulkursen an, die sie mit großem Eifer besuchte. Es zeigte sich, dass tatsächlich eine Menge an Talent in ihr schlummert. Dies sieht man mit daran, dass der renommierte und überaus anspruchsvolle Kunstverein „Die Brücke“ um Rainer Ehrt sie als Mitglied aufnahm. Dadurch konnte man in mehreren der regelmäßigen Gemeinschaftsausstellungen im Landarbeiterhaus von Kleinmachnow Bilder von ihr sehen.
Sie hatte Einzelausstellungen in Potsdam und im Herbst 2023 im benachbarten Berlin-Zehlendorf.
Neben Doppelporträts begeistern sie Masken. Diese hat sie im Völkerkundemuseum in Berlin genauer studiert. „Ich gebe ihnen in meinen Aquarellen neues Leben“, beschreibt sie einen weiteren Ansatz.

Berge versetzen
Kleinmachnows Reize haben Dr. Adrienne Kalisch natürlich ebenfalls in den Bann gezogen. Diese hält sie in Landschaftsbildern fest. Zudem mag sie es, Berge zu versetzen: „Ich mache gerne Fotos. Diese nehme ich aber nur als Anregung. Auf der Leinwand wandern Berge und Bäume dann ganz woandershin“, schmunzelt sie selbst über ihren Einfallsreichtum.
Als „Schnellmalerin“ hat sie mittlerweile ein Problem: Obwohl ihre Werke per eigener Internetseite einsehbar sind und sie diese sehr günstig anbietet, gehen die Verkäufe eher zäh.
„Es fehlt leider die Bekanntheit. Mittlerweile habe ich keine Wand mehr bei mir zuhause für meine weiteren Bilder frei“, bedauert sie.
Da bleibt der Malerin also nur noch, die Kreativität ein wenig zu bremsen oder vielleicht langsamer zu arbeiten!

Erstellt: 2023