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Sexy „Miss Sophie“ überzeugt mit Köpfchen

Musikerin
Sophie Inacker
Telefon:01 70/2 85 15 20
Website:www.misssophiemusic.de

Karriere nach Casting-Show

Stand: November 2017

Ein Hauch von Las Vegas in Deutschland, damit möchte eine Kleinmachnowerin nichts weniger als die deutsche Showlandschaft neu auf­mischen. Ihr schwebt souliger Pop mit glamouröser Bühnenshow vor, auf deutsch!

Damit ist Sophie Inacker mit gerade mal 19 Jahren dabei, sich völlig neu zu erfinden. „Mein Kindheitstraum war, die deutsche Beyoncé zu werden. Doch da ist mir Helene Fischer zuvorgekommen“, schmunzelt sie. Aber für eine Sophie Inacker ist das kein Problem: Mit ihrem selbst kreierten Stil „Mindful Pop“ strebt sie jetzt mit neuen Ideen auf die Bühne.
Dabei bringt die Tochter der Kleinmachnower Ärztin Margit Inacker und des Journalisten Michael Inacker trotz junger Jahre ungemein viel Erfahrung mit. So war die Sängerin mit der markanten Stimme 2015 im Auswahlkreis für die deutsche Beteiligung beim „Eurovision Song Contest“, kurz „ESC“.

Halbe Million Zuschauer
„Die Veranstaltung wurde vom NDR organisiert und fand im Club ‚Große Freiheit 36’ in Hamburg statt, wo einstmals die Beatles aufgetreten sind. Das war sehr aufregend“, blickt sie zurück. „Die Show wurde live im Fernsehen übertragen. Wir hatten eine halbe Million Zuschauer.“
Der historische Bezug beeindruckte Sophie Inacker sicher mehr als viele der anderen Teilnehmer: „Ich liebe ältere Popmusik wie von den Beatles. Aber vor allem liegen meine Ein­flüsse im Motown Soul. Ich sehe Aretha Franklin, Whitney Houston oder Etta James als große Vorbilder“, gibt sie Einblick.
Der überzeugende Auftritt in Hamburg führte übrigens dazu, dass sich Star-Macher Stefan Raab an sie wandte. „Er war gerade dabei, ‚Popstars‘ als Casting-Show für RTL II neu zu beleben.“

„Eingesperrt“ bei Stefan Raab
Dabei kam „Miss Sophie“, wie sich die Kleinmachnowerin bescheiden nennt, unter die ersten zehn. „Die Gewinner sollten als Band durch Deutschland ziehen. Das hat mich sehr gereizt. Ich wusste ja nicht, dass die Sendung floppen würde“, gibt Sophie Inacker Einblick. Dabei erinnert sie sich mit gemischten Gefühlen an diese Zeit: „Damit nichts nach außen dringt, waren wir in Köln mehr oder weniger eingesperrt. Die Handys waren uns abgenommen worden. Man durfte nur zweimal in der Woche für zehn Minuten telefonieren. Diese Isolierung bedeutete eine harte Zeit, die dennoch sehr wichtig für meine persönliche und künstlerische Entwicklung war“, erzählt sie. Es ist erstaunlich, dass sie dies mit gerade mal 17 Jahren gut überstand. „Damit war für mich klar, dass ich keine Casting-Shows mehr machen möchte, bei der man in eine vorgefertigte Rolle gepresst wird“, sagt sie heute.

Karrierestart in der Steinweg-Schule
Ihr starkes Selbstbewusstsein ist überhaupt der Grund, dass sie heute unbedingt als Popsängerin überzeugen möchte: „Ich habe in der Steinweg-Grundschule mit neun Jahren am Arlecchino-Theater meine Leidenschaft für die darstellenden Künste entdeckt. Als ich zu dieser Zeit das Musical ‚Elisabeth‘ erleben durfte, war für mich klar, dass ich auf die Bühne möchte.“ Sie nahm mit zehn Jahren konsequent privaten Klavierunterricht und wurde mit 14 an einer Berliner Schauspiel­schule in die Musicalklasse aufgenommen. Zu ihren weiteren Lehrern gehörte Tom McKinney, der bereits ihr Idol Beyoncé unter den Fittichen hatte. Sie war in der Meisterklasse von Seth Riggs, der Pop-Ikone Michael Jackson betreut hatte.

Elite-Gymnasium
Parallel dazu besuchte sie die „Leistungs- und Begabtenklasse“ vom Humboldt-Gymnasium in Potsdam, das 2016 mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden war. Trotz des fordernden Unterrichts an dieser Eliteschule ging sie „nebenbei“ konsequent zur musikalischen Ausbildung. „Bald wurde mir klar, dass ich etwas anderes als eine Musicalkarriere möchte. Ich will auf der Bühne ich selbst sein und nicht in von anderen vorgegebene Rollen schlüpfen“, entschied sich das hübsche Energiebündel. Sie bewies als stellvertretende Schulsprecherin, dass sie noch mehr kann als gute Noten erringen und auf der Bühne zu überzeugen.

Mit Herz auf der Bühne
Ab 2011, also seit dem 13. Lebensjahr, können Fans die ungewöhnliche Kleinmachnowerin als „Miss Sophie“ bei Soloauftritten erleben. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie beim „Spargelfest“ in Schöneberg. Da konnte sie an sich erfahren: „Ich habe niemals Lampenfieber sondern immer vor dem Auftritt eine wohl­tuende Aufregung, die das nötige Adrenalin liefert. Auf der Bühne bin ich dann ein völlig anderer Mensch.“ Beachtliche Auftritte waren beim „Lichterfest der Kunstsammlung“ in Nordrhein-Westfalen, bei „Ich fahr mit Herz“ 2015 auf dem Tempelhofer Feld oder 2017 beim „Schön, Schöner, Schöneberg Festival“. Sie war beim Regiotag vom Teltower Stadtfest 2015 zu erleben und hat 2016, ebenfalls „neben dem Abitur“, den „Benefizabend für Flüchtlinge“ im Potsdamer Nicolaisaal mitveranstaltet. Ganz nebenbei noch war sie Leadsängerin der Band „Encore“.

Traum-Abi und viele Preise
Das Abitur schloss sie nahe der Traumnote 1 ab. Für ihre Vielseitigkeit spricht, dass sie auf anderen Gebieten ebenfalls brilliert. 2013 gewann sie den „Landespreis Brandenburg für die Sekundarstufe 1“ und den „Sonderpreis beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ für ein Hörspiel. Ein Jahr später bekam sie mit ihrer Redaktion den „Brandenburger Preis für Schülerzeitungen“ und wurde für den „Sonderpreis beim Bundeswettbewerb Wort Wechsel“ nominiert. 2015 konnte sie sogar den „Geschichtspreis des Bundespräsidenten“ erringen. Sie erhielt von ihrer Schule den „Ehrenpreis für außerordent­liches Engagement“ und 2016 den „Abiturpreis für hohe soziale Kompetenz und ein außer­gewöhnliches hohes Engagement für die Gemeinschaft“.

Musik mit Köpfchen
Dies zeigt, dass Sophie Inacker neben Stimme durchaus sehr viel „Köpfchen“ hat. Das nutzt sie jetzt insbesondere für die Musik: „Ich mache meine Songs alle selbst. Dabei geht es mir darum, Show, ansprechende Texte und tollen Sound zu einem professionellen Bühnen­programm zu verbinden, so wie man es sonst bestenfalls aus den USA kennt.“

Liebe und Beruf
„In Deutschland beherrscht das nur Helene Fischer. Ich bin kein Fan ihrer Musik, aber sie liefert ein extrem professionelles Gesamtkunstwerk, das mir viel Respekt abverlangt. Viele andere denken, für eine gute Show reichen Band, Licht und ein wenig Bewegung auf der Bühne aus. Doch inzwischen liegt die Messlatte für junge Künstler sehr hoch. Nur mit dem Besonderen kann man sich unterscheiden.“ Mutig ist die Entscheidung, auf deutsch zu singen, denn damit ist das Publikum für einen so internationalen Anspruch sehr eingegrenzt.
Zum Neuanfang von Sophie Inacker nach Casting-Show, Solokarriere und Band gehört jetzt die große Liebe: Sie war von Vater Michael Inacker gebeten worden, ein Weihnachtskonzert für dessen Unternehmen „WMP Eurocom“ durchzuführen. Unter diesem Dach wirken hochkarätige Prominente wie Ex-Porschechef Wendelin Wiedeking, Ex-Bild-Chef Hans- Hermann Tiedje, der frühere SPD-Bundesfinanzminister Hans Eichel, Ulrich Marseille vom gleichnamigen Klinikunternehmen sowie Politiker wie Rezzo Schlauch von den Grünen oder Eckhard Cordes als Wirtschaftsfunktionär zusammen. Sie beraten prominente Unternehmen, Staaten und Regierungen. „Ich stand vor der Wahl, welchen Pianisten ich einsetzen sollte. Mein Vater meinte, nimm den, der am besten aussieht. Das habe ich gemacht und bin dabei geblieben.“ Sophie Inacker und der ein Jahr ältere Hagen Hoffschmidt drücken zusammen in der „Hochschule für populäre Musik“ die Schulbank. Nun treten sie als „Me & Mr. Keys“ gemeinsam auf. „Wir lassen uns gerne für Feste aller Art engagieren“, bietet sie an. Als Weiteres denkt die Kleinmachnowerin an internationale Präsenz mit einem YouTube-Kanal, schließlich hat sie mit Fernsehen viel Erfahrung.

Gerne in Kleinmachnow
Dabei gibt sie sich ganz entspannt: „Wer im Showbereich nach oben kommen möchte, braucht einen langen Atem.“ Trotz der großen Erfolge ist sie das „nette Mädchen von nebenan“ geblieben. Sie wohnt noch zuhause bei den Eltern, ist problemlos über E-Mail oder Mobilfunk erreichbar und freut sich, gerade den Führerschein bestanden zu haben. Ihre Hobbys: „Ich backe sehr gerne, finde aber in der Familie mit den Eltern und meinem zwei Jahre jüngeren Bruder Jonas Inacker wenig Abnehmer“, schmunzelt sie. Dieses Problem wird sie auf der Bühne kaum haben!